Verpackungsinnovation von Lebensmitteln im Handel

Verpackungsinnovation von Lebensmitteln im Handel

Ich erkläre meine Idee anhand eines Beispiels, einem beliebigen Yoghurt, soll aber für jedes Lebensmittel, besonders Milchprodukte, Müsli, Mehl oder Gemüse, wie Mais, angewendet werden können.
Die Idee ist individuelle Verpackungen der verschiedenen Hersteller durch ein umweltfreundliches, wiederverwendbares und wiederverwertbares Aufbewahrungsmittel (Behälter, Dose, ähnlich wie Tupperware nur recyclebar) zu ersetzen, um Plastikmüll und Umweltverschmutzung zu minimieren. Das System sollte im Groß- oder/und Einzelhandel wie z.B Rewe eingeführt werden. Die Unterscheidung der verschiedenen Yoghurtsorten und Hersteller soll auf den einzelnen Deckeln durch ein Display beibehalten werden.
Der Deckel soll mit einem Display, ähnlich wie bei Kindle (eReader), ausgestattet sein, der immer im Energiesparmodus die Produktbeschreibung beim Antippen des Displays anzeigt. Mit einem ‘Wisch’ können weitere Produktinformationen wie Inhaltsstoffe angezeigt werden. Neben dem Display befindet sich ein Feld um Barcodes einzuscannen und zur späteren Identifizierung der Größe und Art des Behälters durch die im Geschäft installierten Scanner der Spender. Es sollen verschiedene Behälter Formen mit verschiedenen Volumen in Größe eines Yoghurtbechers, einer Milchschachtel oder Maisdose etc. geben. Die Öffnung bzw. der Schraubverschluss-Deckel mit Scannfeld und Display soll genormt, also bspw. für 1L Volumen einen 5cm und für 2L einen 6cm Deckel , sein. Im Laden sind verschiedene Lebensmittelspender mit Werbeanzeigen und Namensnennung installiert, damit der aktuelle Wettbewerb im Regal unter den verschiedenen Herstellern eines Produkts bestehen bleibt. Diese Spender haben einen Scanner und einen Hahn/ Ausschenker um den Yoghurt in den Behälter einzufüllen. Durch den Scanner wird das Volumen des Behälters registriert (zur passenden Auffüllung) und auf den Display des Behälters wird das Produkt und das Hersteller-Logo inklusive der Produktinformationen und der Verkaufspreis übertragen. Durch Einklicken des Behälters wird der Auffüllvorgang automatisch durchgeführt. Dieser 2-5 Sekunden Vorgang (je nach Behälter Größe) soll das Nehmen aus dem Regal beim Einkaufen ersetzen. Der Preis des Produkts kann von der Selfservice oder der normalen Kasse zum Bezahlen eingescannt werden.
Der wiederverwendbare Behälter kann wie das aktuell in Plastik abgepackte Produkt in den Kühlschrank gestellt und jederzeit wiedererkannt (Klick auf Display) werden. Nach Verbrauch des Inhalts kann das Display und Scanner aus dem Deckel geklickt werden, damit der Deckel und Behälter in die Spülmaschine können. Die elektrische Komponente (Display, Scanner) kann auf eine Induktion Ladestation zusammen mit anderen gelegt werden. Eine weitere Option wäre aus dem Kühlschrank eine Induktionladestation zu konstruieren sodass sich das Display automatisch aufladen kann. Die Akkulaufzeit soll bei durchgehenden Gebrauch ca. 100 Stunden und im Standby Modus 1 Monat halten. Eine rote Lampe soll den niedrigen Akkustand anzeigen. Nach Verschleiß des Behälters soll ein Neuer als Austausch gegen den Alten dem Kunden zur Verfügung gestellt werden. Der Austausch soll im Handelsgeschäft stattfinden.
Die vom Kunden ausrangierten Behälter können wiederverwertet werden, sodass neue Behälter produziert werden können ohne neue Rohstoffe verwenden zu müssen. Das Geld welches der Hersteller des Yoghurts an Verpackungskosten spart kann an den Kunden durch Preisreduzierung weitergegeben werden. Dem Kunde, Hersteller und Händler könnte dieses System durch Umweltschutz-Prämien attraktiv gemacht werden.

Mit freundlichen Grüßen
Riccarda Jung
10.06.2017