Lead User

Lead User

Was genau sind Lead User? Es sind ganz einfach fortschrittliche Nutzer oder Anwender, die sich in bestimmten Bereichen mit Problemen auseinander setzen. Lead User sind mit den bestehenden Angeboten auf dem Markt unzufrieden und haben bestimmte Bedürfnisse und Anforderungen, die andere Marktteilnehmer erst später haben.

Gemeinsam mit Herstellern oder auch ganz autonom werden neue Innovationen entworfen. Daraus kann ein großer Nutzen gezogen werden, denn der Prozess führt zu Wettbewerbsvorteilen. Lead User können sowohl Privatpersonen, als auch Experten, Organisationen oder Firmen sein und brauchen spezifisches Verwendungs- und Objektwissen. Beispielkriterien für einen geeigneten Leader sind Trendsetter, Meinungsführer, Technologieführer oder auch Vertrauensbasis und Produktkompetenz. Nach der Identifizierung eines technischen Trends in Segmenten der Abnehmer und der Identifizierung befähigter Lead User, können der Innovationsbedarf und Leistungskonzepte entwickelt werden. Anschließend werde diese wiederum auf die Kundensegmentpräferenz untersucht. Einfacher gesagt, beinhaltet der Lead-User-Prozess vier Schritte: „Ziele und Suchfelder definieren“, Trends durch Experten identifizieren“, „Lead-User finden“ und „Ideen entwickeln“.

Ziele und Suchfelder definieren

In dieser Phase wird ein Team aus Vertretern der Bereiche Fertigung, Marketing, Vertrieb und der FuE zusammengestellt. Dieses formuliert ein gemeinsames Ziel und definiert ein Suchfeld. Außerdem werden bestimmte Rahmenbedingungen bereits festgelegt.

Trends durch Experten identifizieren

Das Suchfeld wird noch weiter von Experten eingegrenzt und sie recherchieren, um genau informiert zu sein. Somit ist es erst möglich geeignete Kriterien für die Auswahl der Lead-User zu bestimmen.

Lead-User finden

Ziel hierbei ist es außergewöhnliche Personen zu finden, die die vorher gewählten Kriterien erfüllen. Sie sind der wichtigste Bestandteil für den Prozess, da mit ihrer Hilfe Innovationsansätze gefunden werden können.

Konzepte entwickeln

Mithilfe verschiedener Workshops geht es nun daran Ideen zu sammeln und Voraussetzungen zu schaffen. Es entstehen dann Konzepte, welche unternehmensintern weiter verfeinert werden sollten. Zum Schluss muss nur noch überprüft werden, ob die Konzepte für die Kunden der Zielgruppe von Bedeutung sind.

Durch diesen Open-Innovation-Prozess wird ermöglicht, dass Innovationen geschaffen werden, welche auch wirklich positiv am Markt ankommen und zu Vorteilen für alle Beteiligten führen. Willst du mehr zu diesem Thema erfahren? Dann ruf uns gerne an unter 0212 64239964 oder schicke uns eine Mail an [email protected]!